Schwangerschaftsbetreuung

BabyDie Routinevorsorge nach den gesetzlichen Mutterschaftsrichtlinien beinhaltet die Tastuntersuchung mit pH-Messung des Vaginalsekrets, drei Ultraschalluntersuchungen, einen Blutzuckerbelastungstest, die nötigen Blutuntersuchungen, Blutdruckmessung, Urinuntersuchung, Gewichtskontrolle, den Test auf Chlamydien (Bakterienart) und ab der 28. Schwangerschaftswoche die Herztonkurve (=CTG) des Kindes. Bei Unregelmäßigkeiten bzw. nicht normalen Befunden wird natürlich eine spezielle Diagnostik eingeleitet, die in den Mutterschaftsrichtlinien vorgesehen sind und damit auch von den Kassen übernommen werden.
 
Wenn Sie sich zur Entbindung in der Marienklinik entschließen, betreue ich Sie auch bei der Geburt, unabhängig ob Sie normal oder per Kaiserschnitt gebären.
 
Leichte Erkrankungen in der Schwangerschaft kann ich auch stationär in der Marienklinik behandeln, nicht jedoch wenn bei lebensfähigem Kind vor der 37. SSW eine Frühgeburt droht, weshalb das Kind eine intensivmedizinische Behandlung in der Kinderklinik benötigen würde. Dann ist die Betreuung in der Städtischen Frauenklinik mit angeschlossener Kinderklinik sinnvoll.
 
Neben der gesetzlichen Mutterschaftsvorsorge gibt es ein Spektrum von Zusatzleistungen. Sie bestimmen selbst, welche Ihnen wichtig erscheint. Eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse erfolgt nicht.
 
Neben der Routinevorsorge können Sie sich mit der Bitte um Pränataldiagnostik (Ersttrimesterscreening bzw. Nackentransparenzmessung, Fruchtwasserpunktion oder Fehlbildungsultraschall) an uns wenden.
 
Zusätzliche Ultraschalluntersuchungen sind sinnvoll, da die Anzahl einen deutlich positiven Einfluss auf den Ausgang der Schwangerschaft hat. Sie lassen sich mit Aufnahmen Ihres Kindes verbinden und Sie können sich beim „Baby-Fernsehen“ vom Wohlbefinden Ihres Kindes überzeugen. Wir sind gerne bereit – außerhalb der regulären Schwangerenvorsorge – auf Ihren Wunsch hin diese Sonographien durchzuführen.
 
Neben der üblichen 2D-Aufnahme des Kindes verfügt das Ultraschallgerät auch über die Möglichkeit 3D-Aufnahmen als Film (sogenanntes 4D) zu machen. Immer vorausgesetzt, das Kind legt sich auch richtig hin. Die schönsten Filme gibt es erfahrungsgemäß ab 26+0 bis 30+0 SSW.
 
Blutflussuntersuchung und bestimmte Blutparameter können einen Hinweis auf ein Präeklampsierisiko (Schwangerschaftsvergiftung) geben.
 
Empfehlenswert ist auch der B-Streptokokken-Test gegen Ende der Schwangerschaft. Nur ca. 10% der Schwangeren haben eine Besiedlung ohne Krankheitswert für sie. Aber beim Durchtritt durch den Geburtskanal könnte sich das Kind infizieren (30%) und eine schwere Infektion erleiden.
 
 
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